Infos über das Buch
      Die Handlung ist frei erfunden, jedoch wurden tatsächliche Ereignisse mit eingearbeitet.
      Ein Teil der Figuren sind real belegt, unbekannte Daten wurden ergänzt.
      Die im Roman vorkommenden Orte wurden so historisch genau, wie möglich wiedergegeben.  

    Esssen - ein wichtiges Vergnügen der Menschheit - auch im Buch

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    Fattoria Ladro   Siracusa

    Windsheim   Sicilia
    Europa   Reiserouten   Sizilien


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    Rezension von Gunder R. (Aug.2016)
    Erster Eindruck: Der Autor muss wahnsinnig viel recherchiert haben oder diese Thematik ist seit Jahren sein Hobby.
    Die Fülle der Daten und Fakten hätte ich nicht erwartet, macht das Buch aber hochinteressant.
    Dann die Erzählkunst, so etwas hat man oder man hat es nicht. Er hat es nun einmal. Die Fakten und ihre Zusammenhänge
    kommen absolut stimmig rüber und zwar nicht als trockener "Geschichtsunterricht", sondern er hat es hervorragend verstanden,
    die verschiedenen Geschehnisse so zu verbinden, dass eine spannende Geschichte daraus wurde. Die geschickte und wohldosierte
    Schilderung scheinbar beiläufiger Details geben dem ganzen Würze.
    Als besonders angenehm habe ich empfunden, dass auf die heute manchmal übliche Aneinanderreihung reißerischer "Action-Szenen",
    die sich an Horror, Grausamkeit und Schrecken überbieten, verzichtet worde. Solche Dinge schaden m.E. der Qualität eines
    seriösen Buches und machen es letztlich unglaubwürdig.Das gleiche gilt für die "Botschaft", keine schwarz-weiß gemalte Philosophie,
    sondern nüchterne und sachliche Klugheiten.
    Die Geschehnisse sind stimmig; sie können jederzeit nachvollzogen werden - und sind trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, spannend.
    Am Ende jeden Kapitels ist man immer schon neugierig darauf wie es weitergeht.
    Was mir besonders aufgefallen ist: dem Autor ist es m.E. gelungen, den Zeitgeist dieser geschichtlichen Phase einleuchtend
    wiederzugeben, den Leser mit in diese Zeit hineinzunehmen und ihn den "ganz normalen Alltag" erleben zu lassen.
    N.B.: Die Schilderung der Ansbacher Beamten-"Kaste" ist treffend gelungen. Sie hat mich mehrfach an meine Eindrücke aus den
    frühen 1960er Jahren (als Beamter in Ansbach!) erinnert. Manchmal denke ich, dass sich da bis heute noch nicht allzuviel
    grundlegend geändert hat. Positiv überrascht hat mich der Anhang. Die Register und Karten usw. machen sich sehr gut und unterstreichen noch einmal
    den Qualitätsanspruch des Buches. Und genauso positiv überrascht war ich von Christl Spyra´s Gedichten!

    Zusammenfassung dieser etwas sporadischen Stellungnahme eines Laien: ABSOLUT POSITIV!!.
    Am Schluss noch eine kleine Anregung aus meiner Sicht. Wobei ich keinerlei Erfahrung in Dichterlesungen habe.
    Ich weiß also nicht, was da eigentlich so üblich ist. Aber ich hätte es interessant gefunden, bei dieser Gelegenheit ein
    paar Hintergrundinformationen über Zusammenhänge, Anlässe für diese oder jene Szene usw. zu geben und mit dem gelesenen Text zu
    verknüpfen. Die persönlichen Besuche in Sizilien, manches Erlebnis, das so oder in anderer Form im Buch widergespiegelt wird,
    usw.... Aber, wie gesagt, vielleicht ist das auch unüblich. Ich habe da keine Erfahrung.
    FAZIT: Absolut Top!
    Auch wenn Barthel tot ist – hoffe ich, dass dem Autor wieder noch was einfallen wird. Und ich denke, seine
    Frau Christl ist an der Entstehung so mancher Ideen nicht unbeteiligt....

    Gunder R.